Yakisugi.
Shou Sugi Ban.

Yakisugi.
Shou Sugi Ban.

Traditionell. Nachhaltig. Beeindruckend.

Yakisugi | Shou Sugi Ban aus Japan: Karbonisierte und veredelte Hölzer für stilvolle Holzverkleidungen im Innen- und Außenbereich. Erfahren Sie, wie das traditionelle Brennverfahren abläuft, welche besonderen Eigenschaften karbonisierte Hölzer besitzen, welche Vorteile Yakisugi hat und wie die schwarz verkohlten Fassaden in der modernen Architektur zum Einsatz kommen.

Was ist die
Shou Sugi Ban
Methode?

Die japanische Methode der Holzkonservierung

Vertrauen auf Tradition

Shou Sugi Ban ist eine traditionelle, japanische Methode der Holzkonservierung. Dabei wird die Holzoberfläche durch kontrolliertes Anbrennen verkohlt – in der Fachsprache karbonisiert – und dadurch widerstandsfähiger gemacht. Ihren Namen verdankt die Shou-Sugi-Ban/Yakisugi-Methode der Sichteltanne, auch als japanische Zeder bekannt, die in Japan „Sugi“ genannt wird. Der Begriff Yaki bedeutet auf Deutsch übersetzt „gegrillt“ oder „verkohlt“, Ban bedeutet „Planke“.

Yakisugi

Alte Technik –
Neu Interpretiert

Bewährt. Nachhaltig. Optisch einzigartig.

Obwohl die Yakisugi-Technik in Japan bereits seit Jahrhunderten eingesetzt wird, geriet sie zwischenzeitlich in Vergessenheit. In den letzten Jahren wurde Shou Sugi Ban von Architekten, Designern, Privatkunden und Holzbauunternehmen wiederentdeckt.

Dank einzigartiger Optik, hoher Beständigkeit und nachhaltiger Herstellung erfreuen sich die karbonisierten Holzfassaden mittlerweile in Europa und weltweit immer größerer Beliebtheit.

Wissenschaftliche Studien
und Ergebnisse aus Forschungen
zu Yakisugi und Shou Sugi Ban

Holzeigenschaften verbessern

Dass bestimmte Holzeigenschaften wie Witterungs- und Feuerbeständigkeit mithilfe von Shou Sugi Ban nachhaltig verbessert werden, ist durch wissenschaftliche Studien bewiesen. Universitäten, Fachhochschulen und erfahrene Wissenschaftler testen die Qualität der karbonisierten Hölzer regelmäßig und forschen kontinuierlich an der Weiterentwicklung und Optimierung spezifischer Eigenschaften.

Nachhaltigkeit. Für eine bessere Umwelt.

Wir bauen auf die Zukunft. Mit nachhaltigen Maßnahmen wie dem traditionellen Deep Charring nach Yakisugi machen wir unsere karbonisierten Hölzer zu langlebigen, innovativen Naturprodukten – für ein schöneres Morgen. 

Die Entstehung
von Yakisugi

Entdeckung durch Zufall im alten Japan

Ihren Ursprung hat die Yakisugi-Methode in Japan: Dort entdeckte man schon vor vielen Jahrhunderten, dass Holzbauten, die bereits von einem Feuer beschädigt worden waren, bei einem erneuten Brand wesentlich feuerresistenter waren.

Eines der bekanntesten Beispiele dafür ist der Hōryū-ji-Tempel in der japanischen Präfektur Nara: Bei einem Großbrand vor rund 1300 Jahren wurde der Tempel von den Flammen beschädigt, aber nicht zerstört. Die nach diesem Brand karbonisierte, feuerresistente Holzfassade des Tempels hat in den darauffolgenden Jahrhunderten mehrere Brände relativ unbeschadet überlebt.

Shou Sugi Ban – Eine japanische Philosophie

Über Wabi Sabi

Der Gedanke hinter „Shou Sugi Ban“ lässt sich mit der japanischen Philosophie Wabi Sabi beschreiben. Wabi Sabi ist ein künstlerisches Konzept zur Wahrnehmung von Schönheit und beschreibt die Verwandlung vom Ursprünglichen zum Gereiften.

Bemooste Felsen und Bäume, grasbewachsene Dächer, leichter Rost auf einem Blechdach…das alles sind Symbole des Schönheitsideals nach Wabi Sabi.

Es geht um die pure Schönheit, die sich in einer Hülle verbirgt, Schlichtheit, Ursprünglichkeit und natürliche Verwandlung im Laufe der Zeit.

Verkohlung auf natürliche Weise

Shou Sugi Ban ist genau das: Bei der traditionellen Karbonisierung wird die Holzoberfläche auf natürliche Weise verkohlt und verwandelt sich auf diese Weise in ein charakterstarkes Design-Element mit außergewöhnlicher Struktur – geformt durch das Element Feuer.

Nicht umsonst werden die karbonisierten Hölzer häufig mit Begriffen wie “Alligatorhaut” oder “Seidenholz” beschrieben. Denn die weiche, samtige Haptik und die charakteristische Optik der Holzoberfläche ähneln der Haut eines Krokodils und können einen auch an edles Leder erinnern.

Wussten Sie schon?

Das anschließende Bürsten der schwarz verkohlten Holzoberfläche offenbart die Holzmaserung, Struktur und Farbe der darunter liegenden Holzschicht in natürlicher Schönheit. Über viele Jahre hinweg verändert sich die obere Holzschicht durch den Einfluss von Wind und Wetter in ihrem Gesamtbild und eine ästhetische Patina entsteht.
Bei diesem Verwandlungsprozess gehen Feuer, Holz und die Natur eine besondere Symbiose ein.

Welche Vorteile hat
Shou Sugi Ban?

Nachhaltiges Brennverfahren. Ideal für Außen- und Innenbereiche.

Hölzer, die mit der japanischen Shou-Sugi-Ban-Methode traditionell karbonisiert wurden, sehen nicht nur wunderschön aus – sie bringen in der Anwendung auch zahlreiche Vorteile mit sich!

Das nachhaltige Brennverfahren macht die Hölzer äußerst widerstandsfähig, ohne dass dabei fossile Brennstoffe oder Chemikalien zum Einsatz kommen. Dank der langen Haltbarkeit eignen sich karbonisierte Hölzer ideal für den Einsatz im Außenbereich: Die schwarz verkohlten Fassaden sind sehr wartungsarm und pflegeleicht! Auch im Innenbereich kann man die Hölzer als attraktive Designelemente vielseitig einsetzen.

Alle Vorteile von Shou Sugi Ban auf einen Blick

  • Nachhaltiges Brennverfahren

    Die Hölzer werden nach traditioneller Yakisugi-Technik mit reiner Flamme karbonisiert. Im Gegensatz zur industriellen Karbonisierung mit Gas wird bei diesem Brennverfahren vollständig auf fossile Brennstoffe und Chemikalien verzichtet.

  • Einzigartige Charakteristik

    Karbonisiertes oder veredeltes Yakisugi-Holz profiliert sich durch seine charakteristische, tiefschwarze, silbrig glänzende oder dunkelbraune Oberfläche, die Holzfassaden im Innen- und Außenbereich zum besonderen Blickfang macht.

  • Natürlicher Brandschutz

    Es wird angenommen, dass karbonisierte Hölzer aufgrund ihrer dichten Zellstruktur feuerbeständiger sind als unbehandelte Hölzer. Dies wird gerade wissenschaftlich untersucht.

  • Verschiedene Einsatzbereiche

    Durch ihre hohe Beständigkeit, lange Haltbarkeit und unterschiedliche optische Ausführungen sowie Bearbeitungsmöglichkeiten eignen sich karbonisierte Hölzer für verschiedenste Einsatzbereiche im Innen- und Außenbereich!

  • Andauernde Haltbarkeit

    Die verkohlte Oberfläche der karbonisierten Hölzer bietet einen natürlichen Schutz vor Pilzen, Schimmel, Fäulnis, Insekten und Regenwasser. Fassaden aus Yakisugi-Holz sind daher besonders witterungsbeständig – eine Nachbehandlung mit chemischen Holzschutzmitteln ist nicht notwendig!

Wie funktioniert
die Shou-Sugi-Ban-Methode?

So entsteht das karbonisierte Qualitätsprodukt

Vorbereitung, Karbonisieren und richtige Nachbearbeitung

Von der Vorbereitung der Hölzer über das natürliche Karbonisieren mit reiner Flamme bis hin zur sorgfältigen Nachbearbeitung ist die traditionelle Shou Sugi Ban Methode mit viel Zeit, Können und Aufwand verbunden. Das richtige Beherrschen dieser Kunst erfordert jahrelange Übung. Das macht traditionell karbonisierte Hölzer zu einem ganz besonderen, hochwertigen Qualitätsprodukt.

Karbonisiert

Ablauf der traditionellen Shou Sugi Ban/Yakisugi Methode

Gibt es einen Unterschied zwischen der Yakisugi-Methode und der Shou Sugi Ban-Methode?

Ursprung der Namensgebung aus dem alten Japan

Nein, Yakisugi und Shou Sugi Ban beschreiben ein und dieselbe Methode. Die Begründung, warum es für das traditionelle Karbonisieren der Holzoberfläche zwei verschiedene Begriffe gibt, hat ihren Ursprung im alten Japan.

Dort entwickelte sich die Schrift erst ab dem 3.-5. Jahrhundert, und zwar als die chinesischen Schriftzeichen auf den japanischen Inseln eingeführt wurden. Weil sich jedoch die mündliche Aussprache der japanischen Wörter sehr stark von der Aussprache der chinesischen Schrift unterschied, wandelten die Japaner diese Schriftzeichen teilweise ab und wiesen ihnen eine andere Aussprache (jedoch eine ähnliche Bedeutung) zu.

So geschah es auch mit Yakisugi/Shou Sugi Ban: Dasselbe Schriftzeichen wurde dabei von Chinesen in Mandarin anders ausgesprochen (Shou Sugi Ban) als in originaler japanischer Sprache (Yakisugi).

Yakisugi – Das japanische Original

Shou Sugi Ban im Westen geläufiger

Allgemein kann man sagen, dass Shou Sugi Ban und Yakisugi zwar dieselbe Methode beschreiben, der Begriff Shou Sugi Ban aber eher im Westen geläufig ist, wohingegen Yakisugi auf das japanische Original verweist, bei dem das Holz der japanische Zeder aus der Familie der Zypressengewächse karbonisiert wird.

Charred Wood – Karbonisiertes Holz

In Europa werden für das sogenannte Charred Wood (karbonisiertes Holz) stattdessen auch heimische Hölzer wie Lärche, Fichte, Accoya und Kebony verwendet, daher ist „Shou Sugi Ban“ hier der gängigere Begriff. Da Yakisugi und Shou Sugi Ban dasselbe beschreiben, können aber natürlich beide Begriffe verwendet werden.

Wie unterscheidet sich das traditionelle Yakisugi vom industriellen Brennverfahren?

Nachhaltiges Karbonisieren mit reiner Flamme vs. industrielle Gas-Brennmethode

Yakisugi erfreut sich auch außerhalb von Japan bei Architekten sowie Privat- und Gewerbekunden immer größerer Beliebtheit. Mittlerweile gibt es bereits mehrere Hersteller weltweit, die die schwarzen Hölzer mit der besonderen Oberflächenstruktur selbst karbonisieren. Bei der Herstellung der karbonisierten Hölzer gibt es jedoch große Unterschiede zwischen den Produzenten!

Was viele nicht wissen: Yakisugi ist nicht gleich Yakisugi!

Denn die meisten Hersteller haben die ursprüngliche Shou-Sugi-Ban-Methode industrialisiert: Anstatt in sorgfältiger Handarbeit und mit reiner Flamme zu brennen, karbonisieren sie ihre Hölzer mit dem fossilen Brennstoff Gas. Dadurch gehen nicht nur die Wurzeln des originalen Shou Sugi Ban verloren: In Hinblick auf eine nachhaltige Zukunft ist die industrielle Gas-Brennmethode auch weniger umwelt- und klimafreundlich als die traditionelle Yakisugi-Methode mit reiner Flamme.

Die Ennobled GmbH nimmt von diesem industriellen Brennverfahren Abstand! Wir karbonisieren unsere Hölzer mit der traditionellen Yakisugi-Methode in einem speziellen und nachhaltigen Deep-Charring-Verfahren.

Traditionelles Brennverfahren mit Yakisugi

So funktioniert das traditionelle Brennverfahren

Bei der traditionellen, vertikalen Yakisugi-Methode werden drei Holzbretter in einer Dreiecksform zusammengebunden und hochkant aufgestellt. Der Hohlraum zwischen den Hölzern wird händisch beflammt. So entsteht ein natürlicher Kamin- Effekt, wodurch die Holzoberfläche gleichmäßig und tiefgehend verkohlt – in der Fachsprache „karbonisiert“ – wird und sich die Holzzellen verdichten.

Die entstandene Kohleschicht an der Oberfläche schützt das darunter liegende Holz nun vor dem Eindringen von Wasser und holzzersetzenden Pilzen. Natürliche Verwitterungprozesse werden dadurch stark verlangsamt und vermindert – karbonisiertes Holz gilt als sehr langlebig und witterungsbeständig!

Die Vorteile der traditionellen Brennmethode mit Yakisugi

Nachhaltig und klimafreundlich: Da die Holzoberfläche mit reiner Flamme karbonisiert wird, benötigt man für den gesamten Prozess keine externen, fossilen Energiequellen und keine Chemikalien!

Sorgfältige Handarbeit: Zudem wird das Holz in sorgfältiger Handarbeit karbonisiert. So gelingt es, individuell auf die Beschaffenheit der einzelnen Holzbretter einzugehen und die Brennmethode auf diese Hölzer abzustimmen.

Aus diesem Grund gelten traditionell karbonisierte Hölzer nicht nur als nachhaltige Naturprodukte, sondern auch als einzigartige und individuelle Sonderanfertigungen mit hoher Qualität.

Besonderheit am traditionellen Brennverfahren

Nachhaltige Methode ohne fossile Brennstoffe und Chemikalien

Das Besondere am traditionellen Brennverfahren: Da die Holzoberfläche mit reiner Flamme karbonisiert wird, benötigt man für den gesamten Prozess keine externen Energiequellen und keine chemischen Zusatzmittel!

Die industrielle Gas-Brennmethode

Maschineller, automatisierter Prozess

Im Unterschied zum traditionellen, vertikalen Brennverfahren werden bei der industriellen Karbonisierungs-Methode mehrere Hölzer horizontal nebeneinander gereiht und in einem maschinellen, automatisierten Prozess mithilfe von Gas geflämmt. Die industrielle Variante weicht vom japanischen Original ab und gilt durch die Verwendung des fossilen Brennstoffes Gas als weniger umwelt- und klimafreundlich.

Industriell karbonisierte Hölzer werben dennoch mit den Begriffen „Yakisugi“ und „Shou Sugi Ban“. Achten Sie also darauf, woher Sie Ihre karbonisierten Hölzer beziehen!

Ennobled ist einer der wenigen Hersteller, der die nachhaltige Yakisugi-Methode anwendet und traditionell mit reiner Flamme in einem speziellen Deep-Charring-Verfahren karbonisiert.

Nachteile der industriellen Brennmethode

Umwelt- und klimaschädlich: Für die industrielle Brennmethode wird der fossile Brennstoff Gas verwendet. Erdgas heizt jedoch das Klima auf: Bei der Förderung, Speicherung und beim Transport des Gases wird Methan freigesetzt. Bei der anschließenden Verbrennung gelangt zusätzlich eine größere Menge an CO2-Emissionen in die Atmosphäre!

Mehr Masse, weniger Individualität: Die industrielle Brennmethode wird in einem automatisierten, maschinellen Prozesses durchgeführt. Dadurch sind Sonderanfertigungen nicht so leicht umsetzbar und es kann weniger individuell auf die Beschaffenheit der einzelnen Hölzer eingegangen werden. Oft sind maschinell karbonisierte Hölzer auch weniger langlebig und beständig als traditionelle, händisch karbonisierte Hölzer!

"Wir bewahren Tradition & Qualität"
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Während bei der industriellen Brennmethode bereits nach einem Jahr mögliche Mängel auftreten können, bleiben unsere Produkte nahezu unverändert.
Traditionell, vertikal mit reiner FlammeIndustrielle, horizontale Gasbrennmethode

Warum ist das traditionelle Karbonisieren mit Yakisugi so nachhaltig?

Bestens geschützte Oberflächen mit Yakisugi

Wenn es um die Themen Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimafreundlichkeit geht, bringt das traditionelle Brennverfahren mit Yakisugi im Vergleich zu anderen Oberflächenbehandlungen entscheidende Vorteile mit sich!

Denn dabei kann auf fossile Brennstoffe und Chemikalien komplett verzichtet werden – im Gegensatz zum industriellen Brennverfahren mit Gas und zu chemischen Oberflächenbehandlungen mit Lacken oder Lasuren. Die händische Bearbeitung mit reiner Flamme sorgt zudem für eine besondere Qualität und Dauerhaftigkeit, wodurch auch das Kohlenstoffdioxid aus der Umgebung länger im karbonisierten Holz gebunden werden kann. Das macht Hölzer, die mit dem traditionellen Yakisugi karbonisiert werden, zu nachhaltigen und recycelbaren Naturprodukten.

  • Keine fossilen Brennstoffe oder Chemikalien

    Beim traditionellen, vertikalen Brennvorgang mit reiner Flamme wird auf fossile Energieträger wie Gas und chemische Zusätze vollständig verzichtet. Das bedeutet, dass das Karbonisieren der Oberfläche ohne zusätzlichen Energieaufwand und ohne den Einsatz von umweltschädlichen Mitteln möglich ist.

  • Besondere Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit

    Die traditionelle Yakisugi-Methode erhöht zudem die Dauerhaftigkeit der schwarz verkohlten Hölzer. Denn durch das Karbonisieren der Holzoberfläche verdichten sich die Holzzellen. Somit bietet traditionell karbonisiertes Holz einen natürlichen, besonders guten Schutz gegenüber Pilzen, Insekten, Feuchtigkeit und anderen Witterungseinflüssen! Auf chemische Holzschutzmittel kann daher verzichtet werden.

  • Lange CO2-Bindung im Holz

    Darüber hinaus führt die hohe Langlebigkeit und Dauerhaftigkeit der karbonisierten Hölzer dazu, dass das Kohlenstoffdioxid (CO2) länger im Holz gebunden wird, bevor es wieder zurück in die Atmosphäre gelangt.

  • Nachhaltigkeit durch Recycling

    Da karbonisierte Hölzer reine Naturprodukte sind, können sie außerdem nach ihrer Verwendungsdauer wieder recycelt und in den Naturkreislauf zurückgeführt werden.

Welche Hölzer können mit der Yakisugi-Methode bearbeitet werden?

Japanische Zeder oder europäische Hölzer

In Japan verwendet man für Shou Sugi Ban traditionell das Holz der japanischen Zeder (auch Sichteltanne oder „Sugi“ genannt). Aufgrund ähnlicher klimatischer Bedingungen eignen sich aber auch europäische Hölzer wie Fichte oder Lärche, die vergleichbare Eigenschaften aufweisen.

Vorteile von heimischen Holzarten

Die Verwendung heimischer Holzarten für Yakisugi hat mehrere Vorteile: Das Holz wird aus umliegenden, nachhaltig bewirtschafteten Wäldern in der Region bezogen. Das macht es einfacher, auf Umweltzertifikate zu achten. Außerdem wird durch die kürzeren Transportwege eine große Menge an CO2 eingespart!

Welches Holz für Yakisugi geeignet ist, hängt von der gewünschten Optik und vom Einsatzbereich ab

Grundsätzlich gibt es mehrere heimische Holzarten, die mit Yakisugi bearbeitet werden können. Je nach Holzart und Bearbeitung kommt die Oberflächenstruktur der Hölzer anders zur Geltung. Beispielsweise beeindruckt karbonisiertes Lärchenholz in eindrucksvollem Schwarz, wohingegen das gleiche Holz in veredelter – also gebürsteter – Variante einen dunkelbraunen Altholz-Look erzeugt.

Auch eignen sich bestimmte Hölzer z.B. besser für den Einsatz an der Außenfassade, wohingegen andere Holzarten aufgrund ihrer Eigenschaften eher als Terrassenbelag oder im Innenbereich eingesetzt werden. Welche karbonisierten Hölzer für ein Projekt am besten geeignet sind, hängt also schlussendlich vom persönlichen Geschmack und vom Einsatzbereich ab.

Diese Hölzer eignen sich für Yakisugi

Je nach Land und Region können natürlich auch andere Holzarten eingesetzt werden, die ähnliche Eigenschaften aufweisen.

Lärche

Die Lärche ist eines der schwersten und härtesten Nadelhölzer. Sie zeichnet sich durch eine hohe Tragfähigkeit und Witterungsbeständigkeit aus.

Chemisch modifizierte Hölzer

Mithilfe der chemischen Holzmodifikation werden bestimmte Holzeigenschaften gezielt verbessert. Modifizierte Hölzer wie Accoya und Kebony sind besonders haltbar, stabil und leistungsstark.

Thermo-modifzierte Hölzer

In einem ausgeklügelten thermischen Verfahren erhitzt man die Hölzer. Dadurch werden bestimmte Holzeigenschaften optimiert. Thermisch modifizierte Hölzer sind nach der Wärmebehandlung sehr witterungsbeständig und wasserabweisend.

Fichte

 Dank ihren vielseitigen Bearbeitungsmöglichkeiten, ihrem geringen Gewicht und der weichen, elastischen Oberfläche ist die Fichte ein beliebter Bau- und Werkstoff.

Vorteile von karbonisierten Holzfassaden gegenüber lackierten oder lasierten Holzfassaden

Höhere Beständigkeit durch karbonisierte Oberfläche

Karbonisierte Holzfassaden weisen eine höhere Dauerhaftigkeit auf als lasierte oder lackierte Holzfassaden. Ein Anstrich mit Lack oder Lasur muss alle paar Jahre erneuert werden, was mit zusätzlichen Kosten und Aufwand verbunden ist. Im Gegensatz dazu benötigt eine karbonisierte Fassade kaum Nachbehandlung und Pflege.

Ein weiterer Vorteil der karbonisierten Hölzer ist ihre natürliche Witterungsbeständigkeit. Das traditionelle Brennverfahren mit reiner Flamme macht die Holzoberfläche auf nachhaltige Weise resistent gegenüber Pilzen, Schädlingen und äußeren Einwirkungen. Anders als bei der Lack- oder Lasur-Beschichtung sind daher keine chemischen Holzschutzmittel notwendig.

Natürliche Feuerresistenz mit Yaki Sugi Fassaden

Neben der besonderen Haltbarkeit punkten Fassaden aus Yakisugi-Holz im Vergleich zu lackierten oder lasierten Holzfassaden mit natürlicher Feuerresistenz sowie einer außergewöhnlichen, schwarz verkohlten oder dunkelbraun gemaserten Oberflächenstruktur.
Dank ihrer hohen Beständigkeit lassen sich karbonisierte und veredelte Hölzer im Innen- und Außenbereich vielseitig einsetzen.

Sie wollen mehr über die Eigenschaften, Kosten und Vor- und Nachteile von lasierten, lackierten und karbonisierten Holzfassaden erfahren? Alle Besonderheiten und Unterschiede haben wir hier für Sie aufgelistet: